Wie vielleicht zumidest die Aachener unter euch schon wissen, ist das
Hochschulradio Aachen seit nunmehr zwei Wochen auf Sendung. Im Moment wird noch nicht gefunkt, man kann das Programm als
Stream aus dem großartigen Internet empfangen. Neben der üblichen Musik aus der Dose (die allerdings wesentlich weniger mainstreamig daher kommt, als die in herkömmlichen (TM) Radioprogrammen), gibt es nachmittags moderierte Sendungen und abends Musikspartensendungen.
Heute abend steht mein lieber Freund Koslowski am Plattenteller. Zusammen mit Björn moderiert er Montags ab 22:00 Uhr die Sendung
Rauschabstand. Vergleiche mit den Jungs aus
High Fidelity sind sicher nicht weit hergeholt, da sind zwei Musiknerds am Start, die den intellektuellen Zuhörer mit Musik zum Hinhören verwöhnen. Wer also mal Radio nicht nur nebenher hören will: Einschalten!
Ebenfalls vom Hochschulradio organisiert gibt es morgen ein Konzert eines bemerkenswerten Künstlers aus L.A.. Seine Band heißt
Batlord, und alles deutet eigentlich auf nerviges Darkmetal und Gothicgedudel hin. Weit gefehlt, so versichert man mir:
Die Fuzz-Attacken und Dracula-Orgeln von "Batlord" und die Darbietungen von psychedlischen Juwelen aus vier Jahrzehnten werden dabei visuell durch eine Acid-Test-Lightshow der "Hirnströme"-Crew ganz im Stil der bunten Sixties unterstützt, so dass der geneigte Besucher sich auf pulsierende Lava-Eruptionen, Öl-Projektionen und in Optical-Art-getauchte fließende Wände freuen darf.
Ich werde mir das Spektakel auf jeden Fall nicht entgehen lassen!