Mittwoch, 5. April 2006
...ereilt mich gerade eine Mitteilung aus dem Prüfungsamt, dass meine Note für die Diplomarbeit eingegangen ist. Nun, ich bin positiv überrascht, die Note hätte nicht besser ausfallen können. Mit dieser Ungewissheit von den Schultern mach ich mir erst mal ein Bier auf.
Ganz erledigt wird die Sache mit dem Studium dann am 21. April. Da habe ich meine letzte Prüfung. Und damit da alles bestens läuft, werde ich jetzt mal ein bisschen lernen.
Mittwoch, 8. März 2006
Gestern, gegen 12:00 Uhr, habe ich mich von meiner ständigen Begleiterin der letzten 6 Monate, meiner Diplomarbeit verabschiedet. Die Zeremonie war kurz und schmerzlos und die plötzliche Trennung fällt mir bisher nicht besonders schwer. Nein, es ist eher so, als würde ich ein gewisses Gefühl der Erleichterung spüren, denn in den letzten Wochen war zwischen uns nicht mehr alles so optimal gelaufen. Sie war sehr fordernd geworden und beschwerte sich ständig, dass ich nicht genug Zeit für sie hätte. Naja, jetzt ist es vorbei und ich glaube auch mit Freundschaft wird das nichts mehr...
Ich habe allerdings schon zwei weitere Lebensabschnittsgefährten im Auge: Diplomvortrag und Vertiefungsprüfung. Zwar einbisschen zickig beide. aber ich denke ich werde es mal versuchen.
So viel zum derzeitigen Status meines Privatlebens.
Samstag, 11. Februar 2006
Ich schrieb ja neulich, dass mein Notebook wieder aus der Reparatur zurück sei. Während fast alles ordentlich repariert wurde (Festplatte, Lautsprecher, diverse LEDs) musste ich enttäuscht feststellen, dass das Touchpad immer noch kaputt war. Jetzt ist dieser Fehler wohl auch nicht so leicht zu reproduzieren, er tritt nämlich immer erst nach einiger Zeit Benutzung auf. Dann nämlich, so nach ca. 15 - 30 Minuten, funktioniert es auf einmal gar nicht mehr.
Um auszuschließen, dass vielleicht der Linuxtreiber Schuld an der Misere ist, habe ich sowohl mit dem Treiberentwickler gemailt, als auch versucht den Fehler unter Windows zu reproduzieren. Der Entwickler hat ebenfalls auf einen Hardwarefehler getippt aber auch einen Workaround aufgezeigt: Das Touchpad verliert nämlich im Fehlerfall die Synchronistaion mit dem Treiber, und mit einer Einstellung kann man das automatisch re-synchronisieren lassen. Das funktioniert zwar, aber bis zur Resynchronisierung (zwischen einer und mehreren Sekunden) ist das Touchpad immer noch tot und während der Synchronisierung springt der Zeiger wild hin und her. Das gleiche Phänomen konnte ich unter Windows beobachten, wo die Resynchronisierung wohl standardmäßig eingeschaltet ist. Das alles macht das Touchpad auf jeden Fall unbrauchbar, also wieder zurück in die Reparatur...
Es ist zwar ärgerlich, dass das bei der Reparatur wohl übersehen wurde, aber ich hätte es geschluckt, da der Fehler ja nicht so einfach zu reproduzieren war. Die bodenlose Unverschämtheit aber: ASUS hatte behauptet, sie hätten alles repariert und das Mainboard getauscht. Durch Zufall ist mir aber aufgefallen, dass die Hardware Adressen, sowohl vom WLAN-Adapter als auch vom LAN-Adapter nach der Reparatur immer noch die gleichen waren wie vorher. Jetzt bin ich mir zu 99,9% sicher, dass zumindest die Netzwerkkarte fest auf dem Mainboard installiert ist. Und wenn man jetzt noch vernünftigerweise annimmt, dass die Hardware Adresse für jeden Netzwerkadapter eindeutig ist, muss man wohl zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass das Mainboard wohl nicht getauscht wurde. Schönen Dank für die Verarsche ASUS!
Donnerstag, 26. Januar 2006
So lange ists noch hin, bis ich meine Diplomarbeit abgeben muss. Das ist für Fasten sehr viel aber für Diplomieren erschreckend wenig. Immerhin bin ich die letzten Tage ganz gut vorangekommen, es sind nunmehr noch 40 Seiten zu schreiben. Für diese 40 Seiten habe ich noch sehr viele Grafiken in der Schublade liegen, so dass es da hoffentlich etwas zügiger vorangeht. Natürlich muss man ja auch ein wenig Zeit zum Korrektur lesen (lassen) einplanen, also rechne ich mal insgesamt mit einem Monat weiterer Schreibarbeit. Danach bräuchte ich dann ein paar willige Korrekturleser, das ist jetzt für Euch der richtige zeitpunkt sich anzubiedern ;-)
So, das muss an Diplomarbeitsnews reichen. Was ist sonst noch passiert? Mein Laptop war kaputt und ist wieder repariert. Glücklicherweise war noch Garantie drauf, und die Abwicklung war ausgesprochen problemlos. Allerdings hatte auch das Netzteil einen Wackelkontakt und ärgerlicherweise war da nur ein halbes Jahr Garantie drauf. Da muss ich mir dann wohl jetzt mal ein neues kaufen, kostet ja auch nur 60,- EUR :-/
Zum Schluss noch ein kleiner Musiktip. Im Moment stehe ich ja total auf Soulwax, eine Formation aus Belgien, die man bis vor ihrer letzten Platte vielleicht noch als Indierocker hätte bezeichnen können (zumindest tut Wikipedia das bis jetzt noch). Das neue Album "Night Versions" besteht allerdings hauptsächlich aus einer Neuauflage ihrer vorherigen Platte, nur diesmal in elektronisch, beizeiten fast Techno. Also ich steh ja eigentlich nicht auf Techno, aber die "Night Versions" ist sehr zu empfehlen. Zu erstehen übrigens auch bei emusic.com.
Sonntag, 11. Dezember 2005
Natürlich sehe ich blendend aus wie immer, formal bin ich allerdings am 8. Dezember wieder ein Jahr gealtert. Ich habe viele nette Anrufe bekommen und wirklich niemand hat es sich nehmen lassen die dämlichste Geburtstagsfrage die es gibt zu stellen: "Und wie fühlt man sich?".
Ich fühle mich blendend. Der Kater, den mir meine kleine Party am Freitag beschert hat ist ausgestanden und die Wohnung ist wieder in den Originalzustand versetzt worden. Bilder von der Party sowie einen kleinen Ausblick der anschließenden Verwüstung gibt hier.
Sonntag, 6. November 2005
...naja, leider nicht ganz. Es geht nach Maidenhead, das zwar in der Nähe von London ist, aber wahrscheinlich wesentlich weniger aufregend. Hinzu kommt, dass ne Menge Arbeit angesagt ist, da ich natürlich nicht zum Spaß, sondern für P3-Solutions da bin. Zu allem Überfluss geht der Flieger morgen, Montag um 7:10 Uhr, ich will gar nicht wissen, wann ich aufstehen muss...
Naja, falls wir was Interessantes zu Gesicht bekommen, werde ich darüber berichten, aber ich befürchte mal, dass davon nicht auszugehen ist. Immerhin rollt der Rubel und danach kann ich mich wieder ganz meiner Diplomarbeit widmen. Da geht es im Übrigen einigermaßen voran, das Programm, das ich schreibe funktioniert im Großen und Ganzen und 30 Seiten habe ich auch schon geschrieben.
Donnerstag, 3. November 2005
 Jetzt ist es passiert, ich bin auch stolzer Besitzer eines iPods. Es handelt sich dabei um den neuen iPod Video, der nicht nur Musik, sondern, naja, wie der Name schon sagt, auch Videos abspielen kann. Im nebenstehenden Foto versucht er sich gerade an den Simpsons. Das Ding ist wirklich sehr hübsch, und hat eine 30 GB Festplatte, wo man tatsächlich ne ganze Menge Kram drauf bekommt.
Das Foto ist natürlich nicht besonders gut, weil ich es mit meinem Handy gemacht habe. Und da kommen wir auch schon zu meinem zweiten neuen Spielzeug: Mein Arbeitgeber war so freundlich mein 6230 haben zu wollen und mir stattdessen ein 6230i zu geben. Da sag ich doch nicht nein...
Es gibt also viel zu spielen, und damit viel Ablenkung von der Diplomarbeit...
Montag, 10. Oktober 2005
Neun Monate geprobt, sechs Abende aufgeführt und damit ist jetzt alles vorbei. Unser Stück "Hautnah" sehr gut beim Publikum angekommen und hat uns eine Menge Spaß gemacht. Hinter vorgehaltener Hand munkelt man über eine mögliche Verlängerung oder eine Wiederaufnahme, aber diese Gerüchte will ich erstmal weder bestätigen noch dementieren.
Als nächstes werde ich mich mal wieder meiner Diplomarbeit widmen, die zugunsten des Stücks schändlich vernachlässigt wurde. Ich hoffe ich kann mich dazu ähnlich motivieren wie fürs Theater, befürchte aber das Schlimmste. Da ist dann wohl großere innere Festigkeit angesagt.
Freitag, 7. Oktober 2005
Es ist ja nichts neues, dass unser aller Lieblingspräsident gerne religiöse Geschütze auffährt, wenn es darum geht Begründungen für seine Feldzüge zu finden. Aber wenn er jetzt behauptet, der Allmächtige sei persönlich bei ihm vorstellig geworden, um die neue Strategie zu erläutern, dann muss ich doch ernsthaft an seinem Gesundheitszustand zweifeln.
Irgendwie erinnert mich das ja an das hier. So von wegen Stimmen hören und so.
Ich kann echt nicht behaupten, dass ich so viel mehr Angst vor Terroristen habe, als vor einem Mann, dem die größte Armee der Welt zur Verfügung steht (sowie genug Nuklearsprengköpfe um diesen Planeten zu pulverisieren) und der auf Stimmen in seinem Kopf hört.
Samstag, 1. Oktober 2005
...die Jungs brauchen vorm Spiegel länger als am Pissoir.
Das B9 ist kaputt. Ich war heute auf der Preopening-Party, die das Ende der einmonatigen Schließung zwecks Renovierung darstellte. Ofensichtlich hat man alle Friseusen aus NRW zusammengetrommelt, um in laundschiger Atmosphäre dumm rumzustehen und Maulaffen feilzuhalten.
Das neue B9 ist neonbeleuchtet, hell und trendig. Sehr trendig. Halt trendig genug um sich jetzt Laundsch nennen zu dürfen und statt Stühlen unbequeme Plüsch-Sitz-Quader aufzustellen. Offensichtlich zu trendig, als dass wir hoffen dürfen dort nochmal den Klang einer Gitarre zu hören.
Sehr bedauerlich.
Mittwoch, 28. September 2005
...zumindest, wenn sie so aussieht.
Sonntag, 25. September 2005
So. Nun ist es schon vorbei, das erste Wochenende unserer Theateraufführung Hautnah. Es hat einen Riesenspaß gemacht und war auch ziemlich erfolgreich — fast allen Leute, die ich gesprochen habe hat es gefallen. Unser Regisseur hat am Premierenabend noch mit der AN und der AZ geredet (für alle nicht Aachener, das sind die Lokalzeitungen), und auch von da kam wohl viel Lob. Ich hoffe mal, dass die das auch in ihre Zeitungen schreiben und erwarte mit Spannung die Kritiken.
Wers noch nicht gesehen hat kann noch nächste und übernächste Woche kommen, alle Infos gibts auf unserer Webseite.
Donnerstag, 22. September 2005
Als ich mich neulich lauthals über nervige Telefonwerbung beschwert habe, wusste ich nicht, dass diese vielleicht schon bald der Vergangenheit angehört. Heise Online berichtet, dass die alten 0190-er Nummern abgeschaltet und die sogenannten Mehrwertdienste zukünftig über eine 0900-er Vorwahl zu erreichen ist. Während das an sich ja noch keine Verbesserung darstellt, sollen für die Vergabe der 0900-er Nummern andere Richtlinien gelten. Die wichtigste ist m.E., dass die Ermittlung von "Dienst"-anbietern über die Telefonnummer viel leichter sein soll. Wir können also die Bösewichter viel leiter am S**k kriegen. Fein.
Dienstag, 20. September 2005
Ich verstehe so langsam, weshalb alle Welt davon redet, dass wir in Deutschland auf jeden Fall einen Bürokratieabbau brauchen. Besonders die FDP hat sich ja dafür ausgesprochen, und wenn die zu sonst ja nichts taugen, dann sollen sie mit ihrem Traumwahlergebnis sich wenigstens dafür mal ordentlich einsetzen.
Es ist nämlich so. Damit wir mit unserer Theatergruppe Saté unseren Sponsoren eine Rechnung schreiben dürfen, müssen diese Rechnungen mit einer Umsatzsteuernummer versehen werden. Da niemand von uns eine solche Nummer besitzt, erkundige ich mich also beim Finanzamt, die mir sagen, dass wir unsere Gruppe als Gesellschaft bürgerlichen Rechts anmelden müssen und dann über die Gesellschaft ein solches Nümmerchen erhalten können.
Schön. Eine GbR ist man mehr oder weniger automatisch, sobald mit mehr als zwei Leuten ein gemeinsames Ziel verfolgt, einzige Voraussetzung ist ein Gesellschaftsvertrag, der auch mündlich abgeschlossen werden darf. Wir sind also und waren auch schon von Anfang eine eine GbR. Soweit zum einfachen Teil.
Die Anmeldung beim Finanzamt als GbR gestaltet sich als etwas komplizierter. Insgesamt 7 DIN-A4 Seiten in 4(!)-facher Ausfertigung mussten geschrieben, ausgefüllt und unterschreiben werden und zwar von jedem unserer Mitglieder (die wir nun Gesellschafter sind, wow). Dann bringe ich heute die 28 Seiten Papier zum Finanzamt und frage den Pförtner wo ich das denn abgeben müsse. Raum 135. Ok. An Raum 135 hängt ein Zettel, dass die Vertretung in Raum 137 sitzt. Raum 137 ist abgeschlossen. Da kommt gerade ein freundlicher Herr aus 138, dem ich sage, dass ich eigentlich nach 135 wollte und der mich dann nach 134 schickt. Die Frau aus 134 sagt mir ich sei falsch, ich müsse nach 228. Dort angekommen bin ich wohl schon fast richtig, aber die beiden Damen in 228 können sich nicht entscheiden, welche von ihnen für mich zuständig ist. Die eine ist nämlich für T (wie Theater) und die andere für S (wie Saté) zuständig. Sie argumentieren hin und her, und entscheiden sich für S.
Frau S. nimmt meine 28 Seiten Papier entgegen, wir scheinen auch alles richtig ausgefüllt zu haben (verblüffend!). Was denn nun mit dieser Steuernummer sei, frage ich, denn schließlich ist das der Sinn und Zweck der ganzen Sache. Tja, und dann muss ich erfahren, dass es die in allerfrühestens 3 Wochen gibt. Super. Ich gehe mal von 4 Wochen aus, dann dürfen wir anfangen die Rechnungen zu schreiben, die dann natürlich frühestens nach zwei Wochen bezahlt werden. So lange kriegen wir dann wohl keine Kohle. Danke Deutschland.
Mittwoch, 31. August 2005
Ich habe mal wieder gewonnen. Und zwar 1.500 EUR oder vielleicht sogar mehr. Ich muss nur noch die folgende Nummer anrufen 0190 85****...
Sehr nervig, vor allem, weil diese Ansage auch noch so grottenschlecht gemacht war. Ich habe dann mal bei der Telekom Hotline angerufen, um zu erfahren, was man gegen solche Belästigung machen kann. Die ist nämlich durchaus verboten, wie jüngst das OLG Frankfurt bestätigte.
Man sagte mir ich könne Faxen (bah, aber der vollständigkeit Halber die Nummer: 06321 - 934111), oder mailen an Rufnummernspam@regtp.de. Hurra, letzteres habe ich gemacht und warte gespannt auf die Meldung, dass man den Übeltäter gefasst und für 15 Jahre bei Wasser und Brot eingekerkert hat!
Also: Wenn ihr belästigt werdet, sofort Mail schreiben!
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